Gilt für: Maxxicharge 3.0 / 5.0 (alte und neue Generation), CCU V1, V2, V2+ · Stand: Oktober 2026
Inhalte basieren auf Erfahrungen der Community und Aussagen aus dem Forum, keine offizielle Dokumentation. Maßgeblich ist immer die Anleitung von Maxxisun.
Die Solarmodule werden direkt an den Maxxicharge-Speicher angeschlossen, nicht an die CCU. Entscheidend ist die Spannung eines Strings (Module in Reihe): Sie muss über der Mindestspannung des Ladereglers und auch bei Kälte unter der Obergrenze liegen. In der Praxis laufen meist 2 Module pro String, mit passenden Modulen sind 3 möglich. Die Obergrenze wird im Forum seit der neuen Anleitung kontrovers diskutiert (138 V oder 120 V).
| Größe | Wert laut Forum | Anmerkung |
|---|---|---|
| Max. Leerlaufspannung (Voc) pro String | 138 V (ältere Anleitung, Aufkleber auf dem Speicher) | Voc, nicht Vmpp Antwort zu Voc |
| Max. Eingangsspannung, neue Anleitung | 120 V | Nutzer berichten die Angabe für neue Speicher/V2, siehe unten 120 V bei neuen Speichern |
| Mindestspannung | ca. 58,5 bis 60 V | gilt für den Laderegler im Speicher, nicht für die CCU Mindestspannung im Speicher |
| Summenstrom | max. 60 A (je Speicher) | ein Nutzer nennt zusätzlich max. 20 A pro String 20 A pro String |
| PV-Eingangsleistung | 3000 W (5.0) | für den 3.0 nennt ein Nutzer 40 A / 2000 W, nicht bestätigt Datenblattwerte |
Die Angaben stammen aus Nutzerzitaten der Bedienungsanleitung und des Datenblatts. Aktuelle Werte stehen ausschließlich in der Anleitung zum eigenen Gerät. Ein Nutzer weist darauf hin, dass sich die technischen Vorgaben "ab und zu" ändern Vorgaben ändern sich.
Offizielle Info (Maxxisun, Februar 2025): Die Leerlaufspannung im String von 138 V ist unbedingt einzuhalten. Bei fünf Modulen in Reihe wird sie sicher überschritten. Bei Überspannung schmilzt zunächst eine Sicherung, die nur bei Maxxisun getauscht werden kann; bei noch höherer Spannung wird der Laderegler zerstört. (Support-Antwort)
Wer unsicher ist, kann beim Maxxisun-Support nachfragen. Ein Nutzer berichtet, die Freigabe für drei Luxen-500-W-Module je String sei auf Anfrage bestätigt worden, mit der Empfehlung 6 mm² ab 10 m Kabellänge Rückfrage beim Support.
Module liefern bei Kälte mehr Spannung als im Datenblatt (dort bei 25 °C Zelltemperatur, STC). Der Wert steigt entsprechend dem Temperaturkoeffizienten der Leerlaufspannung, typisch etwa -0,24 bis -0,25 %/°C (Datenblatt prüfen) Koeffizient je Hersteller.
Rechenweg laut einem Beitrag im Forum:
Beispielwerte aus Beiträgen (Rechnungen von Nutzern, teils per KI, nicht offiziell):
| Beispiel | 25 °C | tiefste Temperatur |
|---|---|---|
| Drei Luxor 430 W (Voc 38,55 V, -0,25 %/°C) | 115,65 V | 128,66 V bei -20 °C Leerlaufspannung bei Kälte |
| Drei Luxen 500 W bifazial | ca. 120 V | 132,6 V bei -15 °C Luxen und JA 445 |
| Drei JA Solar 445 W | 117,3 V | 129,5 V bei -15 °C Luxen und JA 445 |
| Zwei Trina Vertex S+ 430/450 W | ca. 103 bis 106 V | 110 bis 113 V bei -10 °C Berechnung der Eingangsspannung |
Offizielle Info (Maxxisun, November 2025): Die Modulspannung sinkt mit steigender Temperatur und ist daher im Sommer kein Problem; im Winter mit flachem Sonnenstand sei es nur bei sehr steil aufgestellten Modulen ein Thema. (Support-Antwort Sommer, Support-Antwort Winter)
Spannungen über der Obergrenze können den Laderegler zerstören. Anlage vor der Installation von einer Elektrofachkraft prüfen lassen, Datenblätter der Module und die aktuelle Anleitung zugrunde legen.
Die Module liefern selten ihre Nennleistung. Zur Überschreitung der 3000 W Eingangsleistung gibt es mehrere Sichtweisen, siehe auch Verschattung, Ausrichtung und Ost/West: